22.04.1917: Die Familie Falkenstein im Frühjahr 1917 | The Falkenstein Family in Spring 1917 | La famille Falkenstein au printemps 1917

Transkription:
 

Jablonna, 22.4.1917

Der Gefreite Falkenstein bittet
um Arbeitsurlaub zur Bestellung
der Frühjahrssaat. Mein 4 Bruder ist
auch vor 14 Tagen bei Garde Pionier eingezogen und
der Vater allein in der Landwirtschaft
und Müllerei.

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20.02.1917: Peters Pakete aus der Heimat | Peter’s Parcels from Home | Peter reçoit des paquets du pays

Transkription:
 

Coblenz, d. 20.II.17.

Gestern Eure liebe Karte und
soeben das große Paket mit
vielem Dank erhalten.
Werde wahrscheinlich doch noch
in nächster Zeit in Urlaub
kommen. Sonst noch alles
beim Alten. Auf baldiges Wieder-
sehen grüßt Euch recht herzlich, Euer
Sohn u. Bruder Peter
Komme vielleicht
Sonntag nach dort

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14.12.1916: Peter und die Lage in Polen | Peter and the Situation in Poland | Peter et la situation en Pologne

Transkription:
 

Hamborn, d. 14.XII.16.

Liebe Eltern, Geschw. u. Oheim!

Muß Euch doch eben noch ein wenig erzählen.
Heute Morgen bekam ich ein Briefchen von Bruder
Math. und gleichzeitig schickte er mir ein Brief zurück,
den Mutter mir am 4. Dezember geschrieben hatte.
Das ist der Brief, wo wir uns gar nicht erklären konnten,
daß der noch nicht angekommen sei. Die Ursache hat sich
nun aufgeklärt. Mutter hat in all ihrer Sorge und Arbeit
die Adresse verwechselt, hat Untffz. Falkenstein Inf. Ers. Truppe
Warschau geschrieben. Na, da wär’s mir auch schon
gut genug. Bruder Math. hat ihn nun mit seinem Brief
hierhin geschickt. Danke Euch noch nachträglich für denselben.
Gedenke, jetzt am Sonntag wieder zu Euch zu kommen;
denn am Sonntag Mittag hat’s mir bei Euch sehr gut
gefallen. Die können doch zu jeder Zeit das M. holen?
Für heute seit denn Alle recht herzlich gegrüßt, von Euerm
Sohn u. Bruder Peter.

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24.10.1916: Peter ist im Papier begraben | Peter Buried Under Papers | Peter croule sous les papiers

Transkription:
 

Hamborn, d. 24.10.16.

Liebe Eltern, Geschwister u. Oheim!

Leider bin ich heute noch nicht
dazu gekommen, Euch ein kleines
Schreiben zukommen zu lassen.
Nun, Ihr braucht Euch ja über
mich keine Sorgen zu machen,
vorläufig bin ich noch unterm
Trockenen. Oft zu viel; denn man
hat kaum Zeit zum Schreiben,
vielweniger zum Ausgehen.
Dies ist der erste Brief, den ich …

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29.09.1916: Peters Bruder Josef ist gefallen | Peter’s Brother Josef Killed in Action | Josef, le frère de Peter, est tué au feu

Transkription:
 

Hamborn, d. 29.9.

Liebe Eltern, Geschwister u. Oheim!

Heute Morgen Euern Brief
vom 28. mit der Nachricht von
Bruder Josef erhalten.
Nun ja, Gott hat’s so gewollt.
Komme Sonntag nach Haus.
Die hl. Messe wird doch erst
Montag sein. Falls anders,
schickt sofort Bescheid. Herzliche Grüße
sendet Euch Peter

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01.09.1916: Peter wird von der Front abgezogen | Peter is Evacuated From the Front | Peter est retiré du front

Transkription:
 

Hamborn, d. 1.IX.16

Liebe Eltern, Geschwister und Oheim!

Eigentlich ist es noch ein
wenig früh für Briefe zu
schreiben, aber ich dachte, so früh
am Morgen wär man schlauer.
Wollte Euch heute nähmlich ein
extra langen Brief schreiben,
denn gestern Abend hab ich
auch ein extra großes Paket
erhalten. Das war ja von
ansehnlicher Größe, das Größte
was überhaupt bei der Post
war. Verschiedene arme Kerls …

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01.08.1916: Kein Urlaub für Peter | No Holidays for Peter | Pas de permission pour Peter

Transkription:

Stotzheim den 1 Aug. 1916.
Lieber Sohn und Bruder Peter!
Heute Morgen zwei Briefe zugleich erhalten von Dir,
einer vom 25., einer vom 28. Freuten uns sehr, weil
wir in fünf bis sechs Tagen nichts hörten, wir wissen
doch, daß Du immer schreibst, wenn es auch nicht hier
regelmäßig ankommt, wir meinten, Ihr würdet
vielleicht verzogen sein. Nun wir haben ja nun alles
wieder genug. Unser Johann braucht ja nicht fort, ich
hatte Dir es ja auch mitgeteilt im Sonntagsbrief.
Und wir haben das Schwein geschlachtet, und werden Euch
auch heute noch was Wurst schicken. Wir sind schon
tüchtig am Korn hauen, und diese Woche wird noch
gedroschen. Für Mathias haben wir eben ein Gesuch ge-
macht wegen dem Dreschen und Ernteurlaub, weil Du
nicht kommen konntest. Schreibe uns auch mal warum
Du nicht gekommen bist. Durch das nicht kommen,
wirst Du nun keine Post erhalten haben, wir sagten
jeden Tag, der kommt doch heute, was sollen wir noch
schreiben oder schicken. Ja die Tage sind schon wieder den
anderen nach, wir sollen wohl fertig werden, wir sind
froh, daß wir Schäng hier halten konnten. Das Wasserbett
ist schön fertig geworden, ist was anderes, als der alte Kram.
Hier ist auch schön Erntewetter. Nun die Hauptsache, daß
Du noch da bist, Du würdest auch sicher lieber in Urlaub
gekommen sein. Hoffentlich hast Du aber auch wieder was
von uns erhalten. Wir sind ja auch noch recht gesund. Dir tausent
herzliche Grüße von Deinen Eltern u. Geschwistern und Oheim. D. Mutter
Auf Wiedersehen. In der Heimat.

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19.07.1916: Peter will bei der Ernte helfen | Peter Wants to Help With the Harvest | Peter veut faire les moissons

Transkription:
 

19.VII.16.

Liebe Eltern, Geschw. u. Oheim!

Noch eine kleine Weile, so
werdet Ihr mich wiedersehen,
so Gott will. Nun das wär
ja herrlich. Keller gab mir
gestern so ein kleinen Wink,
seine Frau könnte uns auch
bei der Ernte gut was helfen.
Könnt Sie ja mal einladen.
Für die paar Tage hätte ich
Euch weiter keine Neuigkeiten
zu erzählen. Seid Alle recht
herzlich gegrüßt, bis auf frohes
Wiedersehen, von Eurem
Sohn und Bruder
Peter

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11.07.1916: Peter sorgt sich um seine Schwester | Peter is Worrying About his Sister | Peter se fait du souci pour sa sœur

Transkription:

11.7.16

Liebe Eltern, Geschw. u. Oheim!

Heute Morgen Euer liebes
Paketchen No 2 vom 7.7. mit
Butter erhalten, wofür ich Euch herzlich
danke; denn die Butter war bei
mir eine Zeit lang schon alle
geworden. Sowas hat aber bei uns
Kriegern nicht’s zu sagen, wir wissen
uns schon zu helfen, dann spart man
schon das schmieren. Uns Kath. hat mir
auch wieder ein langen Brief geschrieben.
Wie’s scheint, war es was krank ge-
worden. Bis jetzt ist hier noch nichts
angekommen, wird wohl diese Tage
eintreffen, ich will mal die Post abwarten.
Weiter sind hier keine Neuigkeiten
mitzuteilen. Bin Gott sei Dank noch
immer recht wohl und munter und
seid Alle recht herzlich gegrüßt, von Euerm
Sohn und Bruder Peter

Recht vielen Dank für Euren lieben
Brief vom 9. welchen ich soeben erhalten

Die Versorgungslage in Peters Stellung wird im Sommer 1916 schwieriger. Daher bedankt er sich bei seinen Eltern für das Paket mit Butter, die bei ihm „eine Zeit lang schon alle geworden“ sei. Doch habe dies „bei uns Kriegern nicht’s zu sagen, […] dann spart man schon das schmieren.“
Ferner macht sich Peter Sorgen um seine Schwester Kathrin. Sie habe ihm „ein langen Brief geschrieben“ und „wie’s scheint, war es was krank geworden.“
Eine gefährliche Situation für eine Frau mit Kind im Krieg, schließlich wurden deren Aufgaben mit zunehmender Kriegsdauer immer vielfältiger.

Mit dem Weggang der Soldaten fehlte deren Arbeitskraft in der Heimat, ebenso deren Gehalt in den Familien. Frauen mussten dieses Manko ausgleichen.
Anfangs wurden sie fast ausschließlich in „traditionellen“ Rollen wie z.B. als Krankenschwestern eingesetzt, besetzten mit steigendem Arbeitskräftemangel aber bald auch ehemals männlich besetzte Positionen. Die größte Zunahme weiblicher Arbeit gab es in der Rüstungsindustrie. Die harte Fabrikarbeit war oft die einzige Möglichkeit, die Familie zu finanzieren.

Doch erhielten Frauen einen viel geringeren Lohn als Männer. Dieser wurde zudem auf die staatliche Unterstützung der „Kriegerfamilien“ angerechnet. In Zeiten von steigender Inflation und Wucherpreisen beim sich weiter verringerndem Lebensmittelangebot ein Teufelskreis, der auch die nun fehlende Zeit für die Kinder-Erziehung beinhaltete.

 The supply situation in Peter’s position increasingly worsened in summer 1916. So he thanked his parents for the package containing butter, which “had already run out for a long time.” But “we warriors do not care about it, […] we are doing without butter”.

Also, Peter was worrying about his sister Kathrin. He wrote that she had written him “a long letter” and “she has apparently fallen ill”. A dangerous situation for a woman with a child in wartime, as the tasks to be taken over by women became increasingly complex in the course of the war.

As the men were fighting in the war they were not available as labour force at home. The same applied to their income they earned for their families. Women had to make up for that deficiency. Initially, they were nearly exclusively employed in “traditional” jobs, such as nurses. But with the shortage of labour growing, they were recruited for positions which were originally staffed with men. The largest increase in female labour took place in the armaments industry. The hard work in the factories often was the only opportunity to earn money for the family.

However, women received far less pay than men. And that pay was even set off against the benefits provided by the government for the “warrior families”. In those times of growing inflation and exorbitant prices of food being in diminishing supply, it was a vicious circle, which did not allow much time for child education.

 
Transcript:
 

11.7.16

Dear Parents, dear Brothers and Sisters, dear Uncle!

This morning, I have received your little package no. 2 of 7 July, containing butter. I thank you very much for that because butter had already run out for a long time. But we warriors do not care about that, we always find a way and are doing without butter. Our dear Kathrin wrote me a long letter again. She has apparently fallen ill. To date, nothing has arrived here, but probably a letter will come in the next few days, so I am waiting for the mail. There is no further news today. Thank God, I am still well. Many regards to all of you from your son and brother Peter.

Thank you very much for your dear letter of 9 July, which I have just received.

 En été 1916, la situation logistique dans la position de Peter devient de plus en plus difficile. Voilà pourquoi il remercie ses parents du paquet avec du beurre, parce que « ça fait un bon moment » qu’il n’a « plus de beurre ». Mais cela « ne fait rien aux guerriers que nous sommes, […] et cela nous évite de tartiner ».

De plus, Peter se fait du souci pour sa sœur Kathrin. Elle lui a «  encore écrit une longue lettre » et « il  semble qu’elle était malade ». Une situation dangereuse pour une femme avec un enfant en temps de guerre, car les tâches des femmes se multiplient au fur et à mesure que la guerre avance.

Le départ des soldats entraîne une pénurie de main d’œuvre dans la patrie et un manque d’argent dans les familles que les femmes sont obligées de compenser. Employées au début presque exclusivement dans des fonctions assumées traditionnellement par les femmes telles que l’infirmerie, elles occupent bientôt aussi des positions attribuées initialement aux hommes en raison de la pénurie croissante de main d’œuvre. C’est l’industrie de l’armement qui enregistre la plus forte hausse du nombre de personnels féminins. Le travail dur en usine est souvent le seul moyen pour les femmes de couvrir les besoins financiers de leurs familles.

Mais les femmes perçoivent un salaire nettement inférieur à celui des hommes. De plus, leurs salaires sont imputés sur le soutien de l’État accordé aux « familles des soldats ». En période d’inflation croissante et de prix exorbitants auxquels s’ajoute une disponibilité de plus en plus réduite d’aliments, les femmes se retrouvent dans un cercle vicieux qui signifie aussi qu’elles manquent désormais de temps pour élever leurs enfants.

 
Transcription:
 

11 juillet 1916

Chers parents, chers frères et sœurs, cher oncle,

J’ai reçu ce matin votre gentil
petit paquet no. 2 du 7 juillet
avec du beurre, dont je vous
remercie beaucoup, car
ça fait un bon moment que
je n’ai plus de beurre.
Mais cela ne fait rien aux
guerriers que nous sommes, nous
savons nous débrouiller et cela nous
évite de tartiner. Notre Kath. m’a
encore écrit une longue lettre. Il semble
qu’elle était malade. Jusque-là,
rien d’autre n’est arrivé ici mais je suis
certain que ça ne tardera pas. Je vais
attendre le courrier.
Sinon, il n’y a pas de nouvelles ici.
Dieu merci, je suis toujours
sain et sauf.
Je vous embrasse pour aujourd’hui,
votre fils et frère Peter

Merci beaucoup pour votre gentille lettre du 9 que je viens de recevoir.

 

 

Peter Falkenstein

Peter Falkenstein

Der Sohn eines Müllers und Landwirts aus dem Eifeldorf Stotzheim in der Nähe von Euskirchen erlebte zunächst den Stellungskrieg an der Westfront. Ab 1916 diente er als Lazarettschreiber in der Etappe, bevor er sich 1917 freiwillig zum Dienst in der Fliegertruppe meldete und eine Ausbildung zum Piloten absolvierte. Als Führer eines »G-Flugzeugs« (Großflugzeug, Bomber) unternahm er im letzten Kriegsjahr nächtliche Einsätze über dem Hinterland der französischen Stellungen bis nach Paris.

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Peter Falkenstein

05.06.1916: Peter wird Onkel | Peter Becomes an Uncle | Peter devient oncle

Transkription:
 

5.6.16.

Liebe Eltern, Geschw. u. Oheim!

Gestern erhielt ich Eure liebe Karte
vom 1. Juni und das Paketchen No 27.
Heute kam auch die Karte vom 3.
Juni an und empfangt recht vielen
Dank für dasselbe. Die letzten Tage
werdet Ihr wohl wenig Post von mir
erhalten haben, denn durch das schöne
Wetter kommt man nicht so oft zum
schreiben. Gestern Nachmittag sind wir
zur hl. Beichte und Kommunion gegangen,
sonst hätte ich Euch auch einen Sonntags-
brief geschrieben. Nun ja, für jeden
Tag zu schreiben, dafür langt meine Weis-
heit nicht. Uns Kathr. schickte mir gestern
auch eine schöne Photographie. Wie es
schrieb ein Kriegsjunge. Aber ich glaub,
der Kriegsjunge ist älter, als er auf dem
Bildchen aussieht. Für heute grüßt Euch Alle
recht herzlich, Euer Sohn u. Bruder
Peter

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05.08.1915: Peter feiert den Sieg von Warschau | Peter Celebrates the Victory in Warsaw | Peter fête la victoire à Varsovie

Transkription:
 

Crouy, d. 5.8.15.

Liebe Eltern, Geschw. u. Oheim!

Da ich schon verschiedene
Tage nicht mehr von Euch
gehört habe, und Ihr auch jetzt
mit Arbeit überhäuft seid,
will ich Euch [eingefügt] ein wenig erzählen.

Sind jetzt wieder in Stellung
und zwar ist’s hier wunderbar.
Man merkt auch kaum
daß Krieg ist, wird fast gar
nicht geschossen. Liegen nur
5-600 m vor Soisson und
können uns die ganze Gegend
kostenlos beschauen.

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22.07.1915: Peters Front beruhigt sich | Peter’s Front is Quietening Down | Accalmie sur le front

Transkription:
 

Wissignicourt, 22.7.15

Liebe Eltern, Geschw. u. Oheim!

Was jetzt aber die Post schnell
von Euch bei uns ist.
Erhielt heute schon die zwei
Paketchen und eine Karte
vom 20.7. nähmlich daß mit
Kuchen, und eins mit
Strümpfen und Cigarren.

Für all die schönen Sachen
meinen herzlichsten Dank.
Mutter schreibt ja in der
Karte, ob ich die Sachen
auch gerne an nähm.
Das ist ja selbstverständlich,
ich nehme alles gerne
und dankbar an, wie’s
kommt.

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22.06.1915: Peter nach der Lorettoschlacht | Peter après la bataille de l’Artois | Peter After the Second Battle of Artois

Transkription:
 

Rumaucourt, d. 22.6.

Liebe Eltern, Geschw. u. Oheim!

Gestern Abend die beiden Paketchen
mit vielem Dank erhalten.
Die Butter war noch ganz schön
im Papier, so kann man
sie gut verschicken. Beiliegend
auch ein Bildchen vom Pulver-
dampf ergrauter Krieger in Ruhe.
Hintergrund ist unser Quartier.
Bin noch gesund u. munter.

Herzl. Grüße Euer Sohn u. Bruder

Peter.

Habe was am Finger, kann
nicht schreiben.

Auch Jos. u. Matt. schickten ein Bildchen
von Johann

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16.05.1915: Peter in der Loretto-Schlacht | Peter dans la bataille de l’Artois | Peter in the Second Battle of Artois

Deutsches Maschinengewehr 08, CC SA-BY 2.0fr (CeCILL), Musée de l’Armée

Mitrailleuse allemande type MG 08, CC SA-BY 2.0fr (CeCILL), Musée de l’Armée

German Machine Gun MG 08, CC SA-BY 2.0fr (CeCILL), Musée de l’Armée
(upload on Wikimedia Commons by Rama)

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17.04.1915: Peter: „Der Soldat begann allmählich wieder, wie ein Soldat auszusehen“ | “Soldiers Slowly Began to Look Like Soldiers Again” | “Peu à peu, le soldat s’est mis à ressembler de nouveau à un militaire”

Portrait von Unteroffizier Peter Falkenstein in Infanterie-Uniform, vermutlich April 1915, (c) MHM Flugplatz Berlin-Gatow

Portrait of Sergeant Peter Falkenstein in the Uniform of the German Infantry, presumably April 1915, (c) MHM Flugplatz Berlin-Gatow

Portrait du Sergent Peter Falkenstein, dans l’unifome de l’Infanterie Allemande, probablement Avril 1915, (c) MHM Flugplatz Berlin-Gatow

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30.03.1915: Peter im Zahnstocher-Wald | Peter in the Toothpick Forest | Peter dans la forêt des cure-dents

.

 

Zwei deutsche und zwei britische Fotos von der Westfront, die zerstörte Landschaften zeigen.

Two German and two British photos from the Western front, showing devastated landscapes.

Deux photographies Allemandes et deux photographies Britanniques du front de l’Ouest, qui montrent des paysages détruits

Copyright (c) Trustees of the Royal Air Force Museum / MHM Gatow

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28.02.1915: Peters Regiment mangelt es an Handgranaten | Peter’s Regiment Suffers from a Lack of Hand Grenades | Peter et son régiment manquent de grenades à main

Deutsche Kugelhandgranate von 1915, aus der Sammlung des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr – Flugplatz Berlin-Gatow (AAAA1048)

German Hand Grenade from 1915, from the Collection of Militärhistorisches Museum der Bundeswehr – Flugplatz Berlin-Gatow (AAAA1048)

Grenade à main allemande de 1915, de la collection du Militärhistorisches Museum der Bundeswehr – Flugplatz Berlin-Gatow (AAAA1048)

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22.02.1915: Peter erhält das Eiserne Kreuz | Peter is Awarded the Iron Cross | Peter obtient la Croix en Fer

Transkription:
 

Im Namen seiner Majestät
des Kaisers und Königs

ist durch den kommandierenden General des VIII. Armeekorps
dem Unteroffizier Peter Falkenstein
der 4. Kompagnie 6. Rhein. Inf. R. Nr. 68
das Eiserne Kreuz II. Klasse
am 22. Februar 1915 verliehen worden.

Müller
Oberstleutnant und Regiments-
kommandeur

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31.01.1915: 900 Mann Ersatz für Peters Regiment | 900 Replacement Troops for Peter’s Regiment | 900 hommes en remplacement pour le régiment de Peter

Pressefotografie der Agence Rol aus dem Jahr 1915: Gefangene deutsche Soldaten werden nach der Schlacht von Perthes-lès-Hurlus der französischen Bevölkerung vorgeführt, Quelle: gallica.bnf.fr/ Bibliothèque nationale de France

Press Photo by Agence Rol from 1915: German Prisoners of War are presented to the French population after the battle of Perthes-lès-Hurlus, Source: gallica.bnf.fr/ Bibliothèque nationale de France

Photo de Presse de l Agence Rol datant de 1915: Des prisonniers de guerre allemands sont présentés à la population franҫaise apres la bataille de Perthes-lès-Hurlus, Source: gallica.bnf.fr/ Bibliothèque nationale de France

(http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/btv1b6933501r), aus der Sammlung des Online-Projekts „Europeana 1914-1918“.

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29.12.1914: Peter zurück in der Etappe | Peter Returned to the Back Area | Peter retourné dans l’étape

Schach, Dame- und Mühlespiel für den Schützengraben / Feldpostausführung, 1914

Chess, Draughts and Nine Men’s Morris for the trenches / Field Postal Version, 1914

Echecs, Dames et Jeu du moulin pour les tranchées / Franchise militaire, 1914

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Herbst / Automne / Autumn 1914: Tauben in Paris | Taube à Paris

+ Etrich Taube NM (Schlesische Variante) des MHM Gatow [Version 1913; Nachbau 1991]
+ Poster der Rumpler Werke [Künstler: Schammler, ca 1914] aus der Ausstellung “Falkenstein zieht in den Krieg. Perspektiven auf den Weltenbrand.”
+ Drei Postkarten “Tauben in Paris” aus der Sammlung des MAE in Le Bourget bei Paris (mehr Informationen s.u. -mehr-)

+ The Etrich Taube NM /EN: “Dove”/ (Silesian build) of MHM Gatow [Version 1913, replica from 1991]
+ Poster by the Rumpler Company [Artist: Schammler, ca 1914]  from the exhibition “Falkenstein Goes to War. Perspectives on a Global Conflagration.”
+ Three postcards “Taube in Paris” from the MAE Le Bourget collection (more information: see below -more-)

L’Etrich Taube NM /FR: “Colombe”/ (modèle silésien) du MHM Gatow [Version 1913, réplique de 1991]
et une affiche de la société Rumpler [artiste: Schammler; vers 1914] de l’exposition “Falkenstein va en Guerre. Perspectives sur l’embrasement de la Grande Guerre.”
+ Trois cartes postales “Taube à Paris” de la collection du Musée de l’Air et de l’Espace Le Bourget/Paris (plus d’informations: voir en bas -suite-)

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25.08.1914: Für Peters Moral: Das Kriegsliederbuch | For Peter’s Morale: The Military Songbook | Pour la morale de Peter: Le Chansonnier de Guerre

Kriegsliederbuch für das Deutsche Heer 1914, herausgegeben von der Kommission für das Kaiserliche Volksliederbuch, Berlin (Verlag von Trowitsch & Sohn) 1914

War Songbook für the German Army 1914, edited by the Commission for the Imperatorial Volkslied Songbook, Berlin

Chansonnier de Guerre pour l’Armée Allemande 1914, édité par la Commission du Livre Impérial de Chants Populaires, Berlin

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Peter beim 6. Rheinischen Infanterieregiment Nr. 68 | Peter at Infantry Rgt No 68 | Peter au Régiment d’Infanterie Nr. 68

Transkription der beiden Postkarten:

Postkarte 1

Stotzheim den 31.12.

L. Freund.
Prosit Neujahr
nebst den
besten Grüßen
sendet dein
Freund
Engelbert

 

//Soldatenkarte
E. Ang. d. Empf. [Eigene Angelegenheit des Empfängers]
Musketier
Peter Falkenstein
4te Comp. 68
Koblenz

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04.08.1914: Die Mobilmachung trifft die Falkensteins | Mobilization Affects the Falkenstein Family | La mobilisation touche la famille Falkenstein

»Abbackbuch« der Falkenstein-Mühle in Stotzheim bei Euskirchen, Deutsches Kaiserreich, 1911-1916

»Abbackbuch« (Oven accounting book) of the Falkenstein Mill in Stotzheim (near Euskirchen), German Empire, 1911-1916

»L’Abbackbuch« (cahier d’utilisation) du four du moulin Falkenstein à Stotzheim près d’Euskirchen, Empire allemand, 1911-1916

 

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