15.10.1916: RFC Artillery Observation part 4 | Artilleriebeobachtung, Teil 4 | Repérage d’artillerie Partie 4

 Co-operation of Aircraft and Artillery (R001299)

This manual instructed Royal Flying Corps and Royal Artillery personnel in how to direct artillery fire from the air. It highlights the importance of cooperation and communication between aeroplanes in the air and the artillery gun crews on the ground.

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29.09.1916: Peters Bruder Josef ist gefallen | Peter’s Brother Josef Killed in Action | Josef, le frère de Peter, est tué au feu

Hamborn, d. 29.9.

Liebe Eltern, Geschwister u. Oheim!

Heute Morgen Euern Brief
vom 28. mit der Nachricht von
Bruder Josef erhalten.
Nun ja, Gott hat’s so gewollt.
Komme Sonntag nach Haus.
Die hl. Messe wird doch erst
Montag sein. Falls anders,
schickt sofort Bescheid. Herzliche Grüße

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15.09.1916: RFC Artillery Observation part 3 | Artilleriebeobachtung, Teil 3 | Repérage d’artillerie Partie 3

 Noon (X002-9669)

This painting, by Emile Antoine Verpilleux, shows the interior of a hut near an artillery position. Messages from Observers in the air were transmitted to the gun positions by means of wireless and then megaphone.

In this painting a Royal Flying Corps wireless operator listens to messages sent from an aircraft observing the accuracy of a gun battery. On the right an officer with a megaphone is passing the corrections to the gun’s crew. (To the left an officer is marking targets on a map.)

The photographs on the desk are aerial reconnaissance photographs (taken by Observers) which were also studied for potential targets.

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01.09.1916: Peter wird von der Front abgezogen | Peter is Evacuated From the Front | Peter est retiré du front

Hamborn, d. 1.IX.16

Liebe Eltern, Geschwister und Oheim!

Eigentlich ist es noch ein
wenig früh für Briefe zu
schreiben, aber ich dachte, so früh
am Morgen wär man schlauer.
Wollte Euch heute nähmlich ein
extra langen Brief schreiben,
denn gestern Abend hab ich
auch ein extra großes Paket
erhalten. Das war ja von
ansehnlicher Größe, das Größte
was überhaupt bei der Post
war. Verschiedene arme Kerls
haben es arg mitleidig
angesehen, More & Context | Mehr & Kontext | Suite & Contexte →

15.08.1916: RFC Artillery Observation part 2 | Artilleriebeobachtung, Teil 2 | Repérage d’artillerie Partie 2

 Aerial Winch (72/R/705)

In order to send Morse Code to the ground an observer in the air had to first unwind a 150 foot long trailing aerial of thin copper wire.

 

Mk. III Short Wave Tuner (73/R/434)

This portable wireless receiver was used by wireless operators on the ground. Attached to an external aerial mast, it received Morse Code messages sent from aeroplanes on artillery observation sorties.

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01.08.1916: Kein Urlaub für Peter | No Holidays for Peter | Pas de permission pour Peter

Stotzheim den 1 Aug. 1916.
Lieber Sohn und Bruder Peter!
Heute Morgen zwei Briefe zugleich erhalten von Dir,
einer vom 25., einer vom 28. Freuten uns sehr, weil
wir in fünf bis sechs Tagen nichts hörten, wir wissen
doch, daß Du immer schreibst, wenn es auch nicht hier
regelmäßig ankommt, wir meinten, Ihr würdet
vielleicht verzogen sein. Nun wir haben ja nun alles
wieder genug. Unser Johann braucht ja nicht fort, ich
hatte Dir es ja auch mitgeteilt im Sonntagsbrief.
Und wir haben das Schwein geschlachtet, und werden Euch
auch heute noch was Wurst schicken. Wir sind schon
tüchtig am Korn hauen, und diese Woche wird noch
gedroschen. Für Mathias haben wir eben ein Gesuch ge-
macht wegen dem Dreschen und Ernteurlaub, weil Du
nicht kommen konntest. Schreibe uns auch mal warum
Du nicht gekommen bist. Durch das nicht kommen,
wirst Du nun keine Post erhalten haben, wir sagten
jeden Tag, der kommt doch heute, was sollen wir noch
schreiben oder schicken. Ja die Tage sind schon wieder den
anderen nach, wir sollen wohl fertig werden, wir sind
froh, daß wir Schäng hier halten konnten. Das Wasserbett
ist schön fertig geworden, ist was anderes, als der alte Kram.
Hier ist auch schön Erntewetter. Nun die Hauptsache, daß
Du noch da bist, Du würdest auch sicher lieber in Urlaub
gekommen sein. Hoffentlich hast Du aber auch wieder was
von uns erhalten. Wir sind ja auch noch recht gesund. Dir tausent
herzliche Grüße von Deinen Eltern u. Geschwistern und Oheim. D. Mutter
Auf Wiedersehen. In der Heimat.

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19.07.1916: Peter will bei der Ernte helfen | Peter Wants to Help With the Harvest | Peter veut faire les moissons

19.VII.16.

Liebe Eltern, Geschw. u. Oheim!

Noch eine kleine Weile, so
werdet Ihr mich wiedersehen,
so Gott will. Nun das wär
ja herrlich. Keller gab mir
gestern so ein kleinen Wink,
seine Frau könnte uns auch
bei der Ernte gut was helfen.
Könnt Sie ja mal einladen.
Für die paar Tage hätte ich
Euch weiter keine Neuigkeiten
zu erzählen. Seid Alle recht
herzlich gegrüßt, bis auf frohes
Wiedersehen, von Eurem
Sohn und Bruder

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15.07.1916: RFC Artillery Observation part 1 | Artilleriebeobachtung, Teil 1 | Repérage d’artillerie Partie 1

 Morse Key (X007-0062)

Before effective voice transmission, Morse Code was used to send wireless messages. Tapping down on the key is a certain pattern represented a number or a letter. Royal Flying Corps wireless operators aimed for a messaging speed of 20 words per minute.

 

Type 52a Transmitter (1996/0200/R)

This compact and light 9lb ‘Spark-Gap’ transmitter was used to send Morse Code messages from aircraft to a receiver on the ground. It was powered by a 150 Watt air-driven alternator.

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11.07.1916: Peter sorgt sich um seine Schwester | Peter is Worrying About his Sister | Peter se fait du souci pour sa sœur

11.7.16

Liebe Eltern, Geschw. u. Oheim!

Heute Morgen Euer liebes
Paketchen No 2 vom 7.7. mit
Butter erhalten, wofür ich Euch herzlich
danke; denn die Butter war bei
mir eine Zeit lang schon alle
geworden. Sowas hat aber bei uns
Kriegern nicht’s zu sagen, wir wissen
uns schon zu helfen, dann spart man
schon das schmieren. Uns Kath. hat mir
auch wieder ein langen Brief geschrieben.
Wie’s scheint, war es was krank ge-
worden. Bis jetzt ist hier noch nichts
angekommen, wird wohl diese Tage
eintreffen, ich will mal die Post abwarten.
Weiter sind hier keine Neuigkeiten
mitzuteilen. Bin Gott sei Dank noch
immer recht wohl und munter und
seid Alle recht herzlich gegrüßt, von Euerm
Sohn und Bruder Peter

Recht vielen Dank für Euren lieben
Brief vom 9. welchen ich soeben erhalten

 

Die Versorgungslage in Peters Stellung wird im Sommer 1916 schwieriger. Daher bedankt er sich bei seinen Eltern für das Paket mit Butter, die bei ihm „eine Zeit lang schon alle geworden“ sei. Doch habe dies „bei uns Kriegern nicht’s zu sagen, […] dann spart man schon das schmieren.“
Ferner macht sich Peter Sorgen um seine Schwester Kathrin. Sie habe ihm „ein langen Brief geschrieben“ und „wie’s scheint, war es was krank geworden.“
Eine gefährliche Situation für eine Frau mit Kind im Krieg, schließlich wurden deren Aufgaben mit zunehmender Kriegsdauer immer vielfältiger.

Mit dem Weggang der Soldaten fehlte deren Arbeitskraft in der Heimat, ebenso deren Gehalt in den Familien. Frauen mussten dieses Manko ausgleichen.
Anfangs wurden sie fast ausschließlich in „traditionellen“ Rollen wie z.B. als Krankenschwestern eingesetzt, besetzten mit steigendem Arbeitskräftemangel aber bald auch ehemals männlich besetzte Positionen. Die größte Zunahme weiblicher Arbeit gab es in der Rüstungsindustrie. Die harte Fabrikarbeit war oft die einzige Möglichkeit, die Familie zu finanzieren.

Doch erhielten Frauen einen viel geringeren Lohn als Männer. Dieser wurde zudem auf die staatliche Unterstützung der „Kriegerfamilien“ angerechnet. In Zeiten von steigender Inflation und Wucherpreisen beim sich weiter verringerndem Lebensmittelangebot ein Teufelskreis, der auch die nun fehlende Zeit für die

 The supply situation in Peter’s position increasingly worsened in summer 1916. So he thanked his parents for the package containing butter, which “had already run out for a long time.” But “we warriors do not care about it, […] we are doing without butter”.

Also, Peter was worrying about his sister Kathrin. He wrote that she had written him “a long letter” and “she has apparently fallen ill”. A dangerous situation for a woman with a child in wartime, as the tasks to be taken over by women became increasingly complex in the course of the war.

As the men were fighting in the war they were not available as labour force at home. The same applied to their income they earned for their families. Women had to make up for that deficiency. Initially, they were nearly exclusively employed in “traditional” jobs, such as nurses. But with the shortage of labour growing, they were recruited for positions which were originally staffed with men. The largest increase in female labour took place in the armaments industry. The hard work in the factories often was the only opportunity to earn money for the family.

However, women received far less pay than men. And that pay was even set off against the benefits provided by the government for the “warrior families”. In those times of growing inflation and exorbitant prices of food being in diminishing supply, it was a vicious circle, which did not allow much time for child education.

 

Transcript:

11 July 1916

Dear Parents, dear Brothers and Sisters, dear Uncle!

This morning, I have received your little package no. 2 of 7 July, containing butter. I thank you very much for that because butter had already run out for a long time. But we warriors do not care about that, we always find a way and are doing without butter. Our dear Kathrin wrote me a long letter again. She has apparently fallen ill. To date, nothing has arrived here, but probably a letter will come in the next few days, so I am waiting for the mail. There is no further news today. Thank God, I am still well. Many regards to all of you from your son and brother Peter.

Thank you very much for your dear letter of 9 July, which I have just received.

 

 En été 1916, la situation logistique dans la position de Peter devient de plus en plus difficile. Voilà pourquoi il remercie ses parents du paquet avec du beurre, parce que « ça fait un bon moment » qu’il n’a « plus de beurre ». Mais cela « ne fait rien aux guerriers que nous sommes, […] et cela nous évite de tartiner ».

De plus, Peter se fait du souci pour sa sœur Kathrin. Elle lui a «  encore écrit une longue lettre » et « il  semble qu’elle était malade ». Une situation dangereuse pour une femme avec un enfant en temps de guerre, car les tâches des femmes se multiplient au fur et à mesure que la guerre avance.

Le départ des soldats entraîne une pénurie de main d’œuvre dans la patrie et un manque d’argent dans les familles que les femmes sont obligées de compenser. Employées au début presque exclusivement dans des fonctions assumées traditionnellement par les femmes telles que l’infirmerie, elles occupent bientôt aussi des positions attribuées initialement aux hommes en raison de la pénurie croissante de main d’œuvre. C’est l’industrie de l’armement qui enregistre la plus forte hausse du nombre de personnels féminins. Le travail dur en usine est souvent le seul moyen pour les femmes de couvrir les besoins financiers de leurs familles.

Mais les femmes perçoivent un salaire nettement inférieur à celui des hommes. De plus, leurs salaires sont imputés sur le soutien de l’État accordé aux « familles des soldats ». En période d’inflation croissante et de prix exorbitants auxquels s’ajoute une disponibilité de plus en plus réduite d’aliments, les femmes se retrouvent dans un cercle vicieux qui signifie aussi qu’elles manquent désormais de temps pour élever leurs enfants.

Transcription:

11 juillet 1916

Chers parents, chers frères et sœurs, cher oncle,

J’ai reçu ce matin votre gentil
petit paquet no. 2 du 7 juillet
avec du beurre, dont je vous
remercie beaucoup, car
ça fait un bon moment que
je n’ai plus de beurre.
Mais cela ne fait rien aux
guerriers que nous sommes, nous
savons nous débrouiller et cela nous
évite de tartiner. Notre Kath. m’a
encore écrit une longue lettre. Il semble
qu’elle était malade. Jusque-là,
rien d’autre n’est arrivé ici mais je suis
certain que ça ne tardera pas. Je vais
attendre le courrier.
Sinon, il n’y a pas de nouvelles ici.
Dieu merci, je suis toujours
sain et sauf.
Je vous embrasse pour aujourd’hui,

votre fils et frère Peter

Merci beaucoup pour votre gentille lettre du 9 que je viens de recevoir.

 

 

Bernard Rice

Bernard Rice

When war began Bernard Curtis Rice was an apprentice with the Daimler Car Company. On 7 August 1914 he and his brother drove from the factory in Coventry to Avonmouth, where they joined the Army Service Corps (ASC), Britain’s army transport unit.

Bernard served in France and Flanders as a motor cyclist from 15 August 1914.
On 27 August 1915 Bernard joined the RFC as a Second Lieutenant. He became an Observer and later a Pilot, flying on artillery observation or spotting missions with Nos. 2 and 8 Squadron.


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Bernard Rice

15.06.1916: Fokker Fodder | Fokker-Futter | Chair à Fokker

 B.E.2b Cockpit (1992/0382/A)

The Royal Aircraft Factory B.E.2 is a British single-engined two-seat biplane which was in service with the Royal Flying Corps from 1912 until the end of the War. The B.E.2 was a very stable aircraft that was ideally suited to artillery observation and aerial photography.

Throughout the War it proved vulnerable to German fighter attack and it was hopelessly outclassed by the Fokker Eindecker fighter. The defenceless crews of the B.E.2 quickly became known as ‘Fokker Fodder’.

The Royal Aircraft Factory B.E.2 is a typical example of an aircraft in service with the Royal Flying Corps that will have been flown by Bernard Curtis Rice.

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05.06.1916: Peter wird Onkel | Peter Becomes an Uncle | Peter devient oncle

5.6.16.

Liebe Eltern, Geschw. u. Oheim!

Gestern erhielt ich Eure liebe Karte
vom 1. Juni und das Paketchen No 27.
Heute kam auch die Karte vom 3.
Juni an und empfangt recht vielen
Dank für dasselbe. Die letzten Tage
werdet Ihr wohl wenig Post von mir
erhalten haben, denn durch das schöne
Wetter kommt man nicht so oft zum
schreiben. Gestern Nachmittag sind wir
zur hl. Beichte und Kommunion gegangen,
sonst hätte ich Euch auch einen Sonntags-
brief geschrieben. Nun ja, für jeden
Tag zu schreiben, dafür langt meine Weis-
heit nicht. Uns Kathr. schickte mir gestern
auch eine schöne Photographie. Wie es
schrieb ein Kriegsjunge. Aber ich glaub,
der Kriegsjunge ist älter, als er auf dem
Bildchen aussieht. Für heute grüßt Euch Alle
recht herzlich, Euer Sohn u. Bruder

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20.05.1916: Peter verharmlost | Peter Belittles Things | Peter minimise les choses

20.V.16.

Liebe Eltern, Geschw. u. Oheim!
Gestern Morgen Eure liebe Karte
vom 17. und heute das Paketchen vom No.18
erhalten und sage Euch recht herzlichen
Dank. Heinr. wird jetzt wohl wieder
bei den Russen sein und sich mit denen
unterhalten. Hier mußte ich eine kleine
Unterbrechung machen; denn ich spürte
sowas. [Zeichnung zeigt kleine Laus] Hab nicht viele, aber diesn.
Kann Euch weiter keine Neuigkeiten
erzählen und das Wetter ist hier ebenso
wie Ihr es von dort schildert. Wirklich
zu schade für Krieg zu spielen.
Für heute grüßt Euch Alle recht herzlich,
bei guter Gesundheit, Euer Sohn und
Bruder Peter.

 

 

An Peters Brief aus dem Mai 1916 fällt auf, dass er mit einigen Allgemeinplätzen gespickt ist. Die Aussage, Heinrich würde „jetzt wohl wieder bei den Russen sein und sich mit denen unterhalten“ könnte man noch für eine Verharmlosung in Unkenntnis der Situation an der Ostfront halten.

Doch auch im Bezug auf die eigene Lage spricht er betont lässig über das gute Wetter, bei dem es „wirklich zu schade für Krieg zu spielen“ sei. Ganz im Gegensatz zu dieser Aussage war Peters Regiment jedoch durchaus in Gefahr. Neben dem ersten erlittenen französischen Gasangriff stand es seit Mai 1916 unter ständigem Artilleriebeschuss.

Zudem tobte parallel seit Februar vor Verdun die bisher größte Materialschlacht des Krieges. Auch Peters ca. 100 km weit entferntes Regiment war durch Ablenkungsmanöver indirekt involviert. Mit gewaltigem Einsatz von Mensch und Material versuchten die Deutschen erfolglos, den Gegner so lange zu „zermürben“ bis er „ausgeblutet“ sei.

Durch den massiven Artillerieeinsatz sprengten die Verluste jede bisherige Dimension, was bald auch in der Heimat bekannt wurde. So sind Peters bewusste Beschönigungen vermutlich auch als Versuch zu sehen, seine Eltern zu beruhigen und ihnen Sorgen um sein Wohlergehen zu nehmen.
Erst im Dezember 1916 endete die Schlacht ohne große Frontverschiebungen als symbolischer französischer Abwehrerfolg. Schätzungen zufolge verloren dabei insgesamt mindestens 300.000 Soldaten ihr Leben, weitere ca. 400.000 wurden vermisst oder verwundet.

  What is striking about Peter’s letter of May 1916 is that it contains some common phrases. His statement that Heinrich would “probably be with the Russians again, having a talk with them” may be regarded as downplaying due to the lack of knowledge about the situation on the eastern front.

Even with regard to his own situation he nonchalantly writes about the fine weather, which was “really too good for playing war”. Contrary to that statement, however, Peter’s regiment was definitely in danger. Since May 1916, after the first French gas attack, it had been under constant artillery fire.

Also, a materiel battle of a magnitude unprecedented in the war had been raging near Verdun since February. Peter’s regiment, which was deployed some 100 km away, was indirectly involved in the battle due to its diversionary operations. Although employing personnel and materiel on an enormous scale, the Germans failed to “wear down” the enemy forces until they would “bleed to death”.

As a result of the massive artillery attacks, the number of casualties reached an unprecedented high level, which soon became known also at home. In deliberately belittling things, Peter probably tried to reassure his parents and allay their fears for his well-being.

As late as in December 1916, the battle ended without any major shifts in the front line, which was a symbolic success of the French defence. According to estimates, at least 300,000 soldiers lost their lives and 400,000 were missed or wounded.

Transcript:

20 May 1916

Dear Parents, dear Brothers and Sisters, dear Uncle

Yesterday morning, I received your kind postcard of 17 May and the little package of 18 May, for which I thank you very much. Heinrich is probably staying with the Russians again and having a talk with them.
I had to stop for a while as I was feeling something. [Drawing showing a little louse?]
I have got not many of them but this one.
There is no further news I can tell you, and the weather here is the same as the weather at home, which you told me about. It is really too good for playing war.
Many regards from your healthy son and brother

Peter

 

 Ce qui frappe dans la lettre de Peter datée de mai 1916 qu’elle est truffée de lieux communs. Il écrit que Heinrich est « probablement de nouveau chez les Russes et s’entretient avec eux ». On pourrait encore considérer ces mots comme une minimisation parce que Peter ignore la situation au front de l’Est.

Mais en ce qui concerne sa propre situation, il parle aussi avec désinvolture du beau temps, qui est « vraiment trop agréable pour jouer à la guerre. » Contrairement à ce que pourraient faire croire ces mots, le régiment de Peter était en réalité en danger. Il a subi pour la première fois une attaque au gaz de la part des Français et était sous feu d’artillerie permanent depuis le mois de mai 1916.

De plus, la plus grande « bataille de matériel » que cette guerre avait connue jusque-là faisait rage à Verdun depuis le mois de février. Effectuant des manœuvres de diversion, le régiment de Peter, situé à environ 100 km de distance, était, lui aussi, impliqué indirectement dans cette bataille. En mobilisant énormément d’hommes et de matériel, les Allemands tentaient en vain d’« épuiser » l’ennemi jusqu’à ce qu’il soit « saigné à blanc ».

L’emploi massif de l’artillerie occasionna des pertes sans précédent, une information qui ne tarda pas à se  répandre dans la patrie. Ainsi, en minimisant les choses, Peter chercha probablement à rassurer ses parents quant à son bien-être.

Ce n’est qu’en décembre 1916 que la bataille se termina sur un succès défensif symbolique des Français sans pour autant entraîner des déplacements de front importants. On estime qu’au moins 300 000 soldats y perdirent la vie et qu’environ 400 000 soldats disparurent ou furent blessés.

 

Transcription:

20 mai 1916

Chers parents, chers frères et sœurs, cher oncle,

J’ai reçu hier matin votre gentille carte du 17 et aujourd’hui le petit paquet du 18 dont je vous remercie beaucoup. Heinr. est probablement de nouveau chez les Russes et s’entretient avec eux. J’ai dû faire une petite pause ici, car j’ai senti quelque chose. [Le dessin montre un petit pou ?] Je n’en ai pas beaucoup mais celui-ci. Sinon, je n’ai pas de nouvelles à vous raconter. Le temps ici est comme vous le décrivez chez vous. Vraiment trop agréable pour jouer à la guerre. Toujours en bonne santé, je vous embrasse pour aujourd’hui,

votre fils et frère

Peter

 

Bernard Rice

Bernard Rice

When war began Bernard Curtis Rice was an apprentice with the Daimler Car Company. On 7 August 1914 he and his brother drove from the factory in Coventry to Avonmouth, where they joined the Army Service Corps (ASC), Britain’s army transport unit.

Bernard served in France and Flanders as a motor cyclist from 15 August 1914.
On 27 August 1915 Bernard joined the RFC as a Second Lieutenant. He became an Observer and later a Pilot, flying on artillery observation or spotting missions with Nos. 2 and 8 Squadron.


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Bernard Rice

12.04.1916: Peters Familie erhält einen Brief von der Ostfront | Peter’s Family Receives a Letter From the Eastern Front | La famille de Peter reçoit une lettre du front de l‘Est

Im Felde, 12.04.1916.
Liebe Familie!

Fröhliche Ostern aus der Ferne wünscht
Euch allen Engelbert. Hoffe, daß Ihr noch alle
gesund und munter seid. Hier auch noch alles beim
Alten, immer noch [unleserlich], und auch den russischen Winter
wieder überstanden. Wird wohl der Letzte im Felde
gewesen, denn bis zum Sommer wird’s doch wohl
Änderung geben. Dann gehts aber auch wieder von Tot
und Pest der lieben Heimat zu! Empfanget
denn die herzlichsten Grüße auf frohes
Wiedersehen.

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01.04.1916: Peter möchte zu seiner Familie | Peter Wants to See His Family | Peter veut voir sa famille

1.IV.16.

Liebe Eltern, Geschw. u. Oheim!

Bin soeben wieder von Euch
reichlich mit Post versehen worden
und drücke Euch recht herzlich.
Es kamen nämlich drei Paketchen
wieder zugleich an. Ein Sch., Butter
und Zucker und ein Kästchen,
alles schöne Sachen. Nun kam
heute noch was schöneres. Feldwebel
rief mich auf Schreibstube, das Geseuch
war nähmlich schon da. Wenn’s nun
gut geht, könnte das Wiedersehen
nicht zu lange mehr dauern.
Sonst noch alles beim Alten und
Gott sei Dank noch recht wohl und
munter. Für heute sendet Euch recht
viele herzliche Grüße, Euer Sohn und
Bruder Peter.
Mit den Paketchen mal warten.

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02.03.1916: Bernard Flies to France | Bernard fliegt nach Frankreich | Bernard s’envole pour la France

Transcription:

2/3/16

Wednesday

Dear Dad,
What an apalling {sic} weekend that
last one was! We had about 6” of snow
here. There was snow all over these
southern counties, and it was pretty
general all over the North of France too.
You will be amused to learn I was back
in France again last week. Hele-Shaw
& I flew a new fighting machine over
to St. Omer, and trained back. We left…

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17.02.1916: Peter ist die Läuse losgeworden | Peter is Free of Lice | Peter s’est débarrassé des poux

Nouvron, d. 17.II.16.

Liebe Eltern, Geschw. u. Oheim!

Heute morgen hab ich aus-
nahmsweise mal viel gewußt,
denn dies ist schon der dritte
Brief den ich schreibe, vielleicht
wird er auch noch voll; aber
nicht, daß Ihr meint besoffen.
Von den anderen Briefen war
einer für Jos. und einer
für Math. Die wollten auch
gern noch mal wissen,
wie’s hier stünde, mit dem
Wetter, den Läusen, Läuse haben
wir keine mehr, von Frieden
und dgl. schönen Sachen.
Da hab ich nun jedem ein
ziemlich langen Brief geschrieben
und genau erklärt, wie’s
bei uns hier ist.

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08.02.1916: Peter ist zurück im Lazarett | Peter is Back in Hospital | Peter est de retour à l’hôpital militaire

8.II.16.

Liebe Eltern, Geschw. u. Oheim!

Da es noch was früh ist für schlafen
zu gehen, will ich Euch noch dies
kleine Briefchen schreiben. Nebenan
wird eben kräftig Musik gemacht,
dann geht das Schreiben auch schon
auf Musik. Man muß sich eben
das Leben schon was aufmuntern,
sonst hat man hier doch nicht viel.
Unser Feldwebel ist auch seit einigen
Tagen wieder hier, hab ihn aber noch
nicht getroffen, weil ich augenblicklich
die Geschäfte von Revierkrankenstube führe
und ein wenig abseits von der Komp. bin.
Gestern haben wir uns durchs Telephon begrüßt.
Für heute grüßt Euch Alle recht herzlich, Euer Sohn

Peter.

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31.12.1915 / 1.1.1916: Peter baut auf Gottes Führung | Peter relies on God’s leadership | Peter compte sur la Providence

Souveron, d. 31.12.15.

Liebe Eltern, Geschw. und Oheim!

Bevor wir nun das alte Jahr
beschließen, will ich Euch noch
ein Briefchen schreiben.
Schon ein und ein halbes Jahr
sind wir jetzt im Kriege und
hat noch alles so gut gegangen.
Drum wollen wir Gott von
Herzen danken und ihn bitten
uns auch fernerhin in seinen
Schutz zunehmen und daß er uns
glücklich heimkehren läßt.
Vielleicht bringt uns das neue
Jahr bald einen siegreichen
Frieden. Dann wäre es ein
gesegnetes neues Jahr, wie wir
uns einander es gewünscht haben.
Und sollte Gott es anders bestimmt
haben, nun, dann wollen wir
uns gerne fügen.
Ihr schreibt ja auch, ich sollte Euch
mal mitteilen, wie denn das
hl. Weihnachtsfest bei uns verlaufen
ist. Das könnt Ihr Euch ja bald
denken. Was will man da im
Schützengraben großartig feiern.
Von uns aus, ist an diesem Tage nichts
unternommen worden, und die
Franzosen waren auch, wie sie
es hier meistens sind, ziemlich
kusch.

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25.12.1915: Peters zweites Weihnachten im Schützengraben | Peter‘s second Christmas in the trenches | Peter passe son deuxième Noël dans la tranchée

25.XII.1915

Liebe Eltern, Geschw. und Oheim!

Mit großer Freude erhielt ich heute von
Euch ein Paketchen Butter, Speck und das
andere war sicher vom Christkind. Sage Euch
nun hiermit meinen herzlichsten Dank
für all die Sachen. Von Kathr. kam auch
gleichzeitig ein Paketchen an. Leider wird
man hier ja kaum gewahr, daß Weihnachten
ist; haben uns aber doch ein ganz niedliches
Christbäumchen gemacht. Aber hoffentlich können
wir doch nächstes Jahr den Tag wieder zusammen
feiern. Für heute viele herzl. Grüße von Euerm

Sohn u. Bruder        Peter!

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22.11.1915: Peter hat schlechte Zähne I Peter has bad teeth I Peter a de mauvaises dents

Missy, d. 22.XI.15

Liebe Eltern, Geschw. u. Oheim.

Bin soeben wieder von
[Monturet ?] vom Zahnarzt
gekommen und will
Euch den versprochenen
Brief schreiben. Heute war
ich schon das viertemal
da und ist erst ein Zahn
fertig. Am Mittwoch muß
ich wiederkommen, dann
kommt der zweite an die
Reihe, wird auch eine
Woche lang dauern und
dann hab ich noch zwei
alte Stücke stehn.

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20.11.1915: Bernard Promoted to Flying Officer | Bernard wird zum Fliegeroffizier ernannt | Bernard promu « flying officer »

Transcription:

20:11:15

Dear Father.

How time rolls on. By Jove it is
nearly ‘Xmas again already! Things here
move slowly just now. The weather is
bad for one thing, and there seems to be a
lull in proceedings too. I hear the Huns are
limited as to the number of rounds per
gun daily now. Shurely {sic} a sign of strained
resources don’t you think?

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14.11.1915: Bernard Behind Enemy Lines | Bernard hinter den feindlichen Linien | Bernard derrière les lignes ennemies

Transcription:

14:11:15

Dear Father,

It is several days now since I
last wrote to you is it not? I hope
you have not been “wind up” about me!!
Between you, and me, old Dad it’s me
that’s had the bally wind up. Jolly well
shoved right up too!! It is finished
now thank goodness. We have been doing
the long reconnaissance which necessitated
penetrating the Hun country to the
extent of some fifty odd miles. I can…

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08.11.1915: Bernard and the Fog | Bernard und der Nebel | Bernard et le brouillard

Transcription:

8:11:15

Dear Father,

Very many thanks for your last
letter.  Wonder of wonders John Milne
has turned up to this squadron, and
I have so arranged things that he is
in my flight, ditto billet, ditto mess.
Top hole isn’t it?  I have been putting
him up to the ropes all day, when
not in the air myself.

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18.10.1915: Bernard Becomes an Observer | Bernard wird Beobachter | Bernard devient observateur

Transcription:

18th:10:15

Dear Father

For the last four days we haven’t been able to fly atall {sic}
on account of the foggy state of the weather so you can imagine
how anxiously we scan the prospects each morning!  By the way
I have qualified for my wing, my flying badge {original censored, written in later: “arse-hole”; with sketch} sothat {sic}
now I am a full blown observer supposed to be competant {sic} to
fight Huns, shoot batteries, and the rest!!  There was a
statement appeared in the papers made by the Huns to the effect
that our gas attack extended over a front of 23 miles?  It was
corrected by the “Daily Mail” of 16th and rightly so too.  I was
over the attack whole time {sic}, & it was only quite local on a front
of 5 miles at the most.

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14.10.1915: Peter: “Es muß doch einmal aufhören” | “There has to be an end to this at some point” | “Cela doit quand-même cesser un jour”

14.10.1915

Lieber Bruder! Deinen Brief heute
erhalten und sage Dir vielen Dank.
Die Karte von dem Besuch ist auch schon
angekommen und hatte Dir daraufhin
auch ein Kärtchen geschickt, was Du wohl
inzwischen schon erhalten hast. Hier bei
uns hat sich die Lage nicht verändert und
hoffen auch schon immer auf Frieden. Es muß
doch einmal aufhören. Für heute sendet
Dir recht viele herzl. Grüße Dein Bruder

Peter

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07.10.1915: Peter beruhigt seine Eltern | Peter comforts his parents | Peter rassure ses parents

7.10.15

Liebe Eltern, Geschw. u. Oheim!
Gestern Abend erhielt ich auch
schon die drei Paketchen vom
4., waren die aber schnell hier
gewesen. Da habe ich auch gleich
mal ordentlich gefrühstückt, denn
was von Haus kommt, schmeckt
doch immer besser. Dann grüßt auch
Herrn Nierendorf und ich wäre ihm
sehr dankbar für die große Wurst.
Im Übrigen noch alles wohl u. munter
und mit der Franzmänner ihrer Ofen-
sive war es hier gar nicht schlimm.
Die fangen mit uns so leicht nicht mehr an.
Viele herzliche Grüße sendet Euch

Peter

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01.10.1915: Bernard on Loos | Bernard bei Loos |Bernard à Loos

Transcription:

1st October ‘15

Dear Father

Very, very many happy returns of your birthday.
May it keep fine for you! (R.F.C. Blessing)  I expect this
will just about arrive in time for the day. I haven’t
been able to find you any suitable offering yet.  There is
however one small thing which will possibly please you
and that is that my name has appeared with Medlicott’s
in the Flying Corp’s communiquè {sic}, or orders, circulated amongst
all the wings out here, in connection with our Hun strafing
episode the other day.  The O.C. here seemed quite bucked
about it.  Ofcourse {sic} it was only my third flight, & was
awful rot really, the damned gun jamming as it did.

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28.9.1915: Peter mangelt es an Tabak | Peter is Short on Tobacco| Peter manque de tabac

28.9.15

Liebe Eltern, Geschw. u. Oheim!

In einigen Tagen geht die
Post was länger bis hierhin,
und dadurch habe ich in
einigen Tagen auch noch nichts
von Euch erhalten. Bin aber
Gott sei Dank noch wohl und
munter. Für heute sendet Euch
allen recht viele herzliche Grüße
Euer Sohn und Bruder Peter.
Schickt mir 2 Paketchen Varinas für meine
Pfeife, den kann man hier nicht haben.

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20.09.1915: Bernard’s Dogfight | Bernards Nahkampf in der Luft | Le combat de Bernard

Transcription:

Bernard’s diary, 20th September 1915

Clear sky. Went on test reconnaissance to Dunkerque with Medlicott. Had to report on rolling stock etc seen on the way. Saw Dover very plainly, Had no difficulty in finding my way although pilot did his best to loose {sic} me! As privately pre-arranged we came back following lines all the way. Over La Bassee sighted a Hun way over Douai way. Put our nose down and gave chase. In coming to 500yds I fired, but gun jammed after first shot. Found two albatrosses one on either flank belting lead at us.

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29.08.1915: Bernard Joins the Flying Corps | Bernard tritt dem Fliegerkorps bei | Bernard rejoint le Flying Corps

Transcription:

Sunday Aug. 29th ‘15

Dear Father

Very many thanks for your long and
newsy letter.  I am so glad to hear you are
enjoying such an excellent holiday and hope
you will return to your work next Tuesday
all the better for it.  My own affairs are
going along very nicely, and I am expecting to
be sent home any day now for a brief stay to
collect the necessary kit.  I went all the way
to G.H.Q. by rail, a six hours journey, on
Wednesday last to see the R.F.C. people who
required a personal interview.  The Captain who
saw me was most awfully nice and after a
short talk with me told me to return to my corps
there to await further instructions in the shape of
my commission papers, and leave warrant.  When
these turn up I shall come home to get fitted up,
and return to France as soon as possible for…

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15.08.1915: Bernard Applies for a Commission | Bernard bewirbt sich um ein Offizierspatent | Bernard présente sa candidature à un poste d’officier

Transcription:

Sunday 15th Aug ‘15

Dear Father

Thank you so much for the parcel of
supplies which arrived two days ago.  The cigarettes
were most welcome, as were the tobacco, and
cake.  Thank you very much for them.  The cake
was especially appreciated in my mess, which
consists of the sergeant, and myself!  Ofcourse {sic} we
gave a tea party, and had excellent fun terminating
with much smoking, & a gamble with “les petits
cheveaux”.  The pipe, and mouthpiece, arrived yesterday
maintenant je suis fort content!  The aeroplanes
have been very busy these last few days.  Last evening
I could see four enemy machines behind our own
lines at once, & all being vigorously shelled.
Two must have been hit by the shrapnel, the bursts
were so close, but none were brought down.

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11.07.1915: Bernard Considers a Commission | Bernard möchte Offizier werden | Bernard réfléchit à une nomination

Transcription:

July 11th ‘15

Dear Father

Very many thanks for your letters of June
17th, 24th and July 4th.  I have been a long time
answering them I know, but honestly we have been
so tremendously busy that there has been no time
for letter writing, indeed I carried several letters
about with me unopened for two days!!  Now
however our division having come out for a rest
there is not so much to do, and I hope to get my
letters straightened out, for I owe a good many.

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22.06.1915: Peter nach der Lorettoschlacht | Peter après la bataille de l’Artois | Peter after the Second Battle of Artois

Rumaucourt, d. 22.6.

Liebe Eltern, Geschw. u. Oheim!

Gestern Abend die beiden Paketchen
mit vielem Dank erhalten.
Die Butter war noch ganz schön
im Papier, so kann man
sie gut verschicken. Beiliegend
auch ein Bildchen vom Pulver-
dampf ergrauter Krieger in Ruhe.
Hintergrund ist unser Quartier.
Bin noch gesund u. munter.

Herzl. Grüße Euer Sohn u. Bruder

Peter.

Habe was am Finger, kann
nicht schreiben.

Auch Jos. u. Matt. schickten ein Bildchen
von Johann

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02.06.1915: Bernard and the Mules | Bernard und die Maultiere | Bernard et les mules

Transcription:

June 2nd ‘15

Dear Father

Have you got your promotion yet? I am so keen
about it.  I have had two cards from Eddy, and am delighted
to hear he is getting on so well.  You know out here his
job is considered quite one of the safe ones although so often
under shell fire it is very seldom they get brought down short.
I saw a French ‘plane forced to descend yesterday evening
it was only that his engine was damaged by shrapnel.

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25.05.1915: Bernard and the Shell Shortage | Bernard und der Munitionsmangel | Bernard et la pénurie d’obus

Transcription:

Tuesday 25th May

Dear Father

I am awfully lazy I know, I should have written much
oftener, and will in future.  I am so glad Vin is getting on
so well, and only hope he will not become foul minded.  Try & get
him to a good school if it can be done.  There is, or rather has been,
a hell of a battle going on up here it started as usual Sunday
and kept on ‘till last night with unabated fury.  The roar of the guns
was {scored out} continuous, & gave most of us headaches.  We were knocked out

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16.5.1915: Peter in der Loretto-Schlacht | Peter dans la bataille de l’Artois | Peter in the Second Battle of Artois

Deutsches Maschinengewehr 08, CC SA-BY 2.0fr (CeCILL), Musée de l’Armée

Mitrailleuse allemande type MG 08, CC SA-BY 2.0fr (CeCILL), Musée de l’Armée

German Machine Gun MG 08, CC SA-BY 2.0fr (CeCILL), Musée de l’Armée
(upload on Wikimedia Commons by Rama)

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28.04.1915: Bernard on Green Envelopes | Bernard über grüne Briefumschläge | Bernard au sujet des enveloppes vertes

Transcription:

28th Apr. ‘15

Dear Father

This letter has got to be just “êntre nous”
since I have signed the wee statement en
derrière vous voyez.  The idea of the “green envelope”
as it is known, is to enable the men to write
home confidences to their relations etc without
feeling that their C.O. will know all their private
business.  As a matter of fact, although I think
from the point of honour the censoring officer
should maintain the strictest silence with regard
to the contents of the letters submitted to him
for examination, yet this is not so, for very
often they will joke, & laugh, about what they
have read, and ofcourse {sic} the servants take care
to let the men know.  Hence the introduction
of these green envelopes which if examined at all
are opened at the base.

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April/Avril 1915: „Der Soldat begann allmählich wieder, wie ein Soldat auszusehen“ | “Soldiers slowly began to look like soldiers again” | “Peu à peu, le soldat s’est mis à ressembler de nouveau à un militaire”.

Portrait von Unteroffizier Peter Falkenstein in Infanterie-Uniform, vermutlich April 1915, (c) MHM Flugplatz Berlin-Gatow

Portrait of Sergeant Peter Falkenstein in the Uniform of the German Infantry, presumably April 1915, (c) MHM Flugplatz Berlin-Gatow

Portrait du Sergent Peter Falkenstein, dans l’unifome de l’Infanterie Allemande, probablement Avril 1915, (c) MHM Flugplatz Berlin-Gatow

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01.01.1915: Vœux de bonne année par Jean | Neujahrsgrüße von Jean | New Year’s Wishes by Jean

1er janvier 1915
Ma chère Jeanne,
selon l’expression, je veux
te la souhaiter bonne et
heureuse,quoique pour le
moment cela ne s’annonce
pas trop bien.

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26.12.1914: Bernard and the Christmas Party | Bernard und die Weihnachtsfeier | Bernard et la fête de noël

Transcription:

Correspondence Militaire

4th Div.Amm.Col.   26th Dec. -‘14

Have just celebrated a most excellent ‘Xmas, and I trust you have done
likewise.  We moved our quarters on the morning of ‘Xmas Eve, which somewhat
dislocated my arrangements, back to a small village we stayed in some time
ago.  However I was received with true French hospitality by my old friends
and was able to hold my “dinner party” with no small measure of success.
Taylor, Holmes, North, Newsome, two amusing car drivers, a droll little man
from Yorkshire, and myself made up the party.  About six French people, mostly
quite entertaining girls assisted to make things merry.  I was lucky enough to find
a secluded little “estaminet” where they sold bubbly at 8f per bottle, so each
sported a bottle!  The evening commenced with smokes of the tip topmost, & {unreadable} of
various subtle concoctions, it continued with an unlimited supper of soupes {sic}, ducks
(turkeys couldn’t be raised) beef, puddings á le feu, cake (from Yeovil), crackers, chocolate,

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06.12.1914: Bernard and the King | Bernard und der König | Bernard et le roi

Transcription:

4th Div. Amm. Col    6th Dec ‘14.

Dear Father.

Many thanks for your letter of 25th.  I am indeed
glad to hear that you have got “hold of” Eddy at last, &
hope he will make a speedy recovery.  The plate business
sounds alarming, though I suppose it is the only way out
of the trouble.  Will he have to have another operation later
on to remove the plate?  About young Ashly I will
do my best, though there is not much likelihood of my
finding him with so few particulars.  There are roughly
twenty cyclists attached to each army Hqs., and each
Division, so that roughly there are 260 despatch riding at
present.  If you could obtain his postal address I could push
inquiries with more certainty of result.  As it is however I will
do what I can.

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23.11.1914: Bernard Receives Cake | Bernard erhält einen Kuchen | Bernard reçoit un gâteau

Transcription:

Field Service Post Card

Edward Rice Esq. M.D.
Allesley
Nr. Coventry
Angleterre…

[Written in pre-printed typescript]

…NOTHING is to be written on this except
the date and signature of the sender. Sentences
not required may be erased. If anything else
is added the post card will be destroyed.

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23.11.1914: Bernard in Winter | Bernard im Winter | Bernard en hiver

Transcription:

4th Div. Amm. Col.   Nov 23rd ’14

Dear Father,

Thank you so much for the parcel of grub, it was
most acceptable, and much enjoyed by my assembled guests, Holmes
Newsome, and one, or two, others. The cake, tell Mary, was excellent
and lasted four days! Please thank the sisters for the OXO. cubes
they will be most useful now this cold weather has set in.

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18.11.1914: Der Kaiser bei Peters Division | The German Emperor at Peter’s Division | L’empereur allemand visite la division de Peter


+ Künstlerpostkarte [Künstler: Felix Schwormstädt, 1915] “S.M. Kaiser Wilhelm II. während eines Besuches in einer Artilleriestellung auf dem westlichen Kriegsschauplatz”, aus der Sammlung des Online-Projekts “Europeana 1914-1918”
+ Fotopostkarte [offizieller Fotograf für Kriegsberichterstattung: Paul Hoffmann, 1914-1916] “Der Kaiser bei einer Infanterie-Division auf dem westlichen Kriegsschauplatz“, aus der Sammlung des Online-Projekts “Europeana 1914-1918”

 

+ Artistic postcard [Artist: Felix Schwormstädt, 1915] “H.M. Emperor William II. during a visit of a artillery emplacement at the western theatre of war”, from the collection of the online-project “Europeana 1914-1918”
+ Photo postcard [official photographer for war reporting: Paul Hoffmann, 1914-1916] “The Emperor at a infantery division at the western theatre of war”, from the collection of the online-project “Europeana 1914-1918”

 

+ Carte postale artistique [Artiste Felix Schwormstädt, 1915] “S.M. l’Empereur Guillaume II lors d’une visite dans un poste d’artillerie sur le front de l’ouest”, issue de la collection du projet en ligne “Europeana 1914-1918”
+ Carte postale photographique [photographe officiel pour la correspondance de guerre : Paul Hoffmann, 1914-1916] “L’empereur se rend dans une Division d’Infanterie sur le front de l’ouest “, issue de la collection du projet en ligne “Europeana 1914-1918”.

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04.11.1914: Bernard’s Brother Injured | Bernards Bruder verletzt | Le frère de Bernard est blessé

Transcription:

Your letter of 29th to hand

4th Nov ’14

Dear Father,

You will be sorry, or perhaps a little

relieved, to hear that one of our party has
been invalided down to the base after an
accident in collision with an officer’s touring
car attached to the Food Supply Column.

Eddy was the luckless one in question, and
suffers from a broken leg. A clean break
half way between knee and ankle. He was
most cheerful when I saw him this morning
in No. 15 Clearing Hospital awaiting a motor
ambulance to convey him, and the others, to
the base hospital at Boulogne. The circumstances…

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Herbst / Automne / Autumn 1914: Tauben in Paris | Taube à Paris

+ Etrich Taube NM (Schlesische Variante) des MHM Gatow [Version 1913; Nachbau 1991]
+ Poster der Rumpler Werke [Künstler: Schammler, ca 1914] aus der Ausstellung “Falkenstein zieht in den Krieg. Perspektiven auf den Weltenbrand.”
+ Drei Postkarten “Tauben in Paris” aus der Sammlung des MAE in Le Bourget bei Paris (mehr Informationen s.u. -mehr-)

+ The Etrich Taube NM /EN: “Dove”/ (Silesian build) of MHM Gatow [Version 1913, replica from 1991]
+ Poster by the Rumpler Company [Artist: Schammler, ca 1914]  from the exhibition “Falkenstein Goes to War. Perspectives on a Global Conflagration.”
+ Three postcards “Taube in Paris” from the MAE Le Bourget collection (more information: see below -more-)

L’Etrich Taube NM /FR: “Colombe”/ (modèle silésien) du MHM Gatow [Version 1913, réplique de 1991]
et une affiche de la société Rumpler [artiste: Schammler; vers 1914] de l’exposition “Falkenstein va en Guerre. Perspectives sur l’embrasement de la Grande Guerre.”
+ Trois cartes postales “Taube à Paris” de la collection du Musée de l’Air et de l’Espace Le Bourget/Paris (plus d’informations: voir en bas -suite-)

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27.10.1914: Bernard Witnesses War in the Air | Bernard wird Zeuge des Luftkrieges | Bernard assiste à la guerre aérienne

Transcription:

Tues 27th Oct ‘14

 

Dear Father,

What a long time it seems since I
last wrote a letter to you! Post Cards {sic} I
have despatched in plenty, but doubtless you
will be waiting a fuller account of our
doings than it is possible to get on a mere
P.C.

As I expected in my last letter we made a
big move which entailed a good deal of travelling,
and passed through some very interesting towns,
and country on our way here. Where we are I
may not say, but if you will remember we are
with the 3rd army and read the papers carefully
I think you will have a very good idea where…

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12.10.1914: Jean est déçu par le commandement | Jean ärgert sich über seine Führung | Jean is Disappointed by his Air Command

Transcription

[Recto]

Faire-suivre
Mademoiselle J. Chaput
Boulevard Rougemont
Tonnerre
Yonne

[Cachet Aéronautique militaire, Centre d’Aviation de Villacoublay]

Félicitations pour la nouvelle
nomination de Papa

[Cachet postal partiellement imprimé Tonnerre/Yonne /13 ? -10-14]

[Verso]

St Cyr le 12 Octobre 1914

Ma chère Jeanne.

Il paraît que tu es à Tonnerre. cela va
te faire du bien pour peu que le temps
admirable dont nous jouissons continue.
j’ai eu beaucoup à faire tous ces temps ci [sic]
Pendant que j’étais à Buc je volais
tous les jours. et naturellement
j’étais toujours après les appareils. avec
de l’huile de ricin jusqu’au bout du nez.
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27.09.1914: Bernard On Armies | Bernard beschreibt die Armeen | Bernard décrit les armées

Transcription:

Sunday 27th Sept.

Dear Father,

Very many thanks for the books which arrived safely today,
and for your letters, the last of which bore the date of 13th Sept.
We are most frightfully upset at the news of Lil Goodson’s death it
really was too sudden and tragic for anything. Do let me know what
the family are doing with the Grange, & also any other Sutton Courtenay
news that may be going. Did you read of Capt Grenfell’s splendid
action? I wonder where Billy Grenfell is have you heard? We have met
several friends here already, amongst them being Major Short of 68th
Battery. He is in splendid health, & spirits, & his men tell me he is
a surety for a D.S.O. for saving his guns at Le Cateau. We are
supplying him with ammunition, so hope to see him again. I wonder if
you understand how the armies are arranged? In case you do not I will
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17.09.1914: Jean a 21 ans | Jean is 21 Years Old | Jean wird 21 Jahre alt


Transcription du brevet de pilote:

 

Fédération Aéronautique
Internationale

France

 

Nous soussigné, pouvoir sportif
reconnu par la Fédération
Aéronautique Internationale
pour la France, certifions que
Mr Chaput Jean
Né à Paris
le 17 septembre 1893
ayant rempli toutes les conditions
imposées par la F.A.I. a été breveté :

Pilote Aviateur
À la date du 3 août 1914

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10.09.1914: Bernard Needs Chocolate | Bernard bittet um Schokolade | Bernard a besoin de chocolat

Transcription:

 

We are still getting on alright. Things are
altering a good deal. The country we are entering
now has been devastated so we do not get so
many “little” gifts from the people as hitherto with
the result that we shall soon be down on the plain
rations. Please send some more chocolate out. We
may get it though at present we haven’t had any post
since we left the ship.

Bernard

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02.09.1914: Jean Chaput tire sur un Aérostat | Jean Chaput Shoots at a Rigid | Jean Chaput beschießt ein Luftschiff

Transcription du journal intime:

2 septembre Terriblement travaillé
aujourd’hui. j’ai decide N.
à me conduire à Paris. je n’ai
pu ramener ma moto qu’un
me … [mots illisibles] mais
j’ai rapporté du linge de
l’argent et une boite de Nancy … [mot illisible]
je suis prêt maintenant à partir
en guerre. j’ai touché egalemnt
un veston de cuir, casque lunettes,
gants. J’ai été a la chasse au
Zeppelin hier avec 4 cartouches
mais il faisait nuit et ns
sommes revenus bredouille.
atterrissage ds la nuit [mots soulignés]. Pour
finir consigne du Caudron aux
hangars en prévision d’une alerte
dormi assez mal sur la paille
mais pas courbature du tout-
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Für Peters Moral: Das Kriegsliederbuch | For Peter’s Morale: The Military Songbook | Pour la morale de Peter: Le Chansonnier de Guerre

Kriegsliederbuch für das Deutsche Heer 1914, herausgegeben von der Kommission für das Kaiserliche Volksliederbuch, Berlin (Verlag von Trowitsch & Sohn) 1914

War Songbook für the German Army 1914, edited by the Commission for the Imperatorial Volkslied Songbook, Berlin

Chansonnier de Guerre pour l’Armée Allemande 1914, édité par la Commission du Livre Impérial de Chants Populaires, Berlin

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19.08.1914: Bernard Goes to France | Bernard zieht nach Frankreich | Bernard part en France

Transcription:

 

19th Aug

Address letters etc as before,
only leaving out the name of place.

We are both well and
flourishing. We have had a
remarkably calm passage and
a splendid reception on landing.
All letters pass the Censor so we
may not say where we are! It
is deadly important our whereabouts
be not known. Kitchener is arranging
the game so we are alright! The
War Office Postal dept. sees to letters
so address them to our Company and
Regiment so they will be alright.

Bernard

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